Mein erfolgreicher Kauf einer Gartenlaube. So habe ich sie bekommen, trotz einen langen Warteliste!

Ostern vor 2 Jahren bei meinen Eltern auf der Couch: Mama, Ich möchte einen Schrebergarten pachten. Man muss dazu sagen, ich wohne in Hamburg. Ich liebe die Stadt sehr, aber ich hatte immer mehr den Wunsch entwickelt eine grüne Oase für mich zu haben. 

Ich machte mich auf die Suche. Ich führte diverse Telefonate und besuchte diverse Sprechstunden der Gartenvereine in Hamburg.

Womit ich nicht gerechnet habe war, dass die Nachfrage nach Parzellen in Hamburg den Rahmen des Angebots sprengt.

In den Sprechstunden wurde ich einer Befragung unterzogen, ob ich Kinder hätte oder verheiratet sei? Weil ich beides nicht habe, würde es schwierig für mich werden, sagte man mir. Ehepaare mit Kindern hätten Vorrang.

Ich ging zwar demotiviert nach Hause aber irgendwas in meinem inneren sagte, dass ich eine Laube besitzen werde.

Ich fing an, an die Laubenidee ganz fest an zu glauben und visualisierte mir diesen wunderschönen Garten. Wie ich in diesem Garten sitze und mir die Sonne auf dem Bauch scheint und wie ich den Geräuschen von Vögeln lausche.

Nur 6 Wochen später klingelte das Telefon. 

Der Vorstand bot mir eine Besichtigung einer Laube an, die zum Verkauf stand. Was ich bemerkenswert fand war die Tatsache, dass ich auf dem Warteplatz Nummer 17 war. Die Menschen heutzutage sind so unzuverlässig geworden, sagte der Vorstand.

Es ärgere ihn sehr, dass er alle 16 abtelefoniert hat. Einige davon waren nicht erreichbar oder hatten kein Interesse mehr. 

Ich machte recht zügig den Besichtigungstermin. Ein nettes älteres Ehepaar begrüßte mich winkend. Wir machten einen Rundgang und ich war sofort schock verliebt. Mir war nach ein paar Minuten klar, das ist meine Laube. Das Ehepaar erzählte mir aber noch, dass 3 Paare bereits zur Besichtigung da waren ohne es zu kaufen. Entweder war es denen zu teuer oder die hatten Kinder, die in den Gartenteich fallen hätten können.

Nicht nur die Tatsache, dass ich die 17te auf der Warteliste war, war verblüffend. Nein es gab schon 3 Paare, die dort waren. 3-mal hätte man mir dieses wunderschöne Stück Land so kurz vor der Nase wegschnappen können.

Es ist aber nicht geschehen. Und warum nicht?

Ich bin fest davon überzeugt, dass es mein Glaube an die Gartenidee war.

Ich habe den Kauf recht zügig abgewickelt und nur 8 Wochen nachdem ich diesen Satz bei meinen Eltern auf der Couch ausgesprochen habe “Ich möchte einen Schrebergarten pachten”, unterzeichnete ich den Kaufvertrag.

Was wäre passiert, wenn ich den Aussagen der Leute geglaubt hätte? Dieses es wird sehr schwierig für Sie. Lange Warteliste. Keine Kinder, kein Ehemann. Quasi keine Chance für mich.Ich glaube, es wäre genauso gewesen. Ich hätte keine Chance gehabt.

Die Kraft des Glaubens ist so mächtig. So unfassbar mächtig. Das Leben ist zu kurz, um an Mangel zu glauben. Das Leben ist nur der Hammer, wenn du es zu diesem Hammer sich entwickeln lässt.

Mein Tipp für dich: 

  • Fange an, an dich zu glauben. 
  • Lenke deinen Geist in die Richtung deines gewünschten Resultats.
  • Hinterfrage kritisch was angeblich die Wahrheit ist. Nur weil es unmöglich scheint, heißt es noch lange nicht, dass es auch für dich so ist.

Denke über eine Sache nach, die dir gelungen ist, obwohl alles gesagt haben das wird nichts! 

Und dann nehme dir heute ein neues Projekt vor. Und setze ein Schritt heute um!

Ich wünsche dir dabei viel Spaß!

Deine Natalia

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