#7_Wie du vom Dauerstress, zu dir selbst findest. Ein Interview mit Christina Stiglmeier!

Interview mit Christina Stiglmeier

Sie ist Coach für Achtsamkeit und hat mit ihrer Praxis “www.breatheinbreatheout.de” den Weg zuerst zu sich selbst gefunden.
Jetzt gibt sie ihr Wissen an Menschen weiter, die aus dem Leben auf der Überholspur aussteigen wollen. Vor allem, hilft sie den Menschen dabei zu sich selbst, zu ihrer wahrer Natur und in die Achtsamkeit zu kommen.

Natalia: Was ist dein Warum für deine Arbeit?

Christina: Ich merke durch Unterhaltungen mit Menschen, dass sie oft gar nicht wissen was ihnen helfen kann zu entschleunigen. Meine Mision ist, die Achtsamkeit näher zu bringen, um mehr bei sich anzukommen.

Natalia: Wo warst du schon immer anders als Andere?

Christina: Ich ich bin in einer Familie aufgewachsen, die eine Religion hatte, die darauf aus war ihrem eigenen Weg zu gehen. Es hat mich geprägt obwohl ich mich später davon abgewandt habe. Ich hatte schon immer einen Weitblick und ich sehe die Themen drum herum. Ich merkte an meiner eigenen Geschichte, das es wichtig ist Körper, Geist und Seele als Ganzes zu betrachten. Sonst hängt man noch fest. Deswegen ist meine Stärke bei den Menschen das Große und Ganze zu sehen. Und dann tiefer zu den Ursachen schauen welche Teile in Disbalance sind.

Natalia: Das heißt, den eigenen Weg einzuschlagen war zunächst wichtig um dich selbst zu finden?

Christina: Ja das auch, aber ich merkte über die Jahre das ich anders denke und fühle. Ich bin sehr feinfühlig und sensibel. Ich bin schneller überfordert im Alltag ohne die Pausen in dem hektischen Alltag. Ich konnte es früher gar nicht greifen und hab ein Leben auf der Überholspur geführt. Obwohl ich ständig überfordert war. Ich bringe den Menschen mit der Achtsamkeitspraxis bei, wie sie runter kommen, um resillienter zu werden.

Natalia: Du hattest einen Totalcrash im Leben. Wann war der Punkt als du sagtest, dass du jetzt etwas ändern musst und das es so wie es ist nicht mehr weiter geht?

Christina: Ich war kurz vor Burnout. Ich habe nur noch Dinge erledigt und habe mich nach der Arbeit nur noch ins Bett gelegt. Mein Körper hatte diverese Beschwerden gemeldet. Dann machte es plötzlich Klick. Ich bin Mitte 30 und mental und körperlich völlig fertig. Dann habe ich meine Sachen gepackt und bin für 3 Monate nach Asien geflogen.

Natalia: Vor deinem Breakdown, was war dein Hindernis um es noch nicht umzusetzen? Was hat dich gehindert?

Christina: Ich habe immer alles anderen recht machen wollen. Ich hatte keinen Schutzwall. Ich merkte ich konnte keinerlei Belastung mehr ab. Ich stand morgens auf und hatte kein Bock auf den Tag und die Arbeit. Ich hab nur noch geschlafen nach der Arbeit. Das Ganze zog sich ein Jahr durch.
Vor allem habe ich mich ständig abgelenkt und war mit Bleifuß unterwegs. Arbeit, Verabredung, Sport, Erledigungen. All das 7 Tage die Woche, von früh morgens bis spät abends. Mich haben beide Phasen sehr unglücklich gemacht. Sowohl das Leben auf der Überholspur als auch die Erschöpfung. Ich wusste nicht mehr, das etwas in der Mitte existiert.

Natalia: Die beiden Extrempole sind sehr verbreitet. Wir sind alle leistungsorientiert erzogen und gehen oft über unseren Grenzen. Die Mitte und die Balance ist quasi nicht mehr vorhanden. Was ist deiner Meinung nach am besten geeignet, um aus den Extremen zu kommen. Du hast eine tolle Achtsamkeitspraxis dafür entwickelt!?
Wenn man noch ganz am Anfang steht, wie fängt man an?

Christina: Es ist zunächst gut, dass man die beiden Extrempole einmal durch hat. Diese Erfahrung ist sehr wichtig.

Atmen: Unser Atem ist unser Powertool. Wir haben ihn immer dabei. In den Bauch atmen. Wir atmen zu flach. So weit einatmen, sodass die Bauchdecke sich nach Außen schiebt und dann vollständig ausatmen. Du kannst es in der Bahn machen oder wenn du an der roten Ampel wartest.

Gedanken beobachten indem man am Morgen oder Abend 5 Minuten sich hinsetzt und nichts tut. Was denke ich, warum denke ich das? Gibt es Muster in den Gedanken die sich wiederholen? Diese Gedanken auf eine Wolke setzen und ziehen lassen. Sich nicht von den Gedanken vereinnahmen lassen. Den Moment des Nichtdenken ausweiten und ausdehnen.

Natalia: Wir neigen dazu von dem was weh tut wegzurennen. Die Schätze die man aber durch das Innehalten bekommt sind immens. Was sind deine Stärken, die durch den Crash und den Weg danach zu dir selbst entwickelt hast?

Christina: Ich bin unglaublich stark geworden. Die Reise in Nepal hat mir gezeigt, wie stark mein Körper und Geist eigentlich ist. Es war eine Reise zu mir selbst.
Ich bin sehr widerstandsfähig und willensstark geworden. Ich habe sie quasi wieder entdeckt. Die waren vorher nur verschüttet, als ich in den beiden Extremen unterwegs war. Ich helfe Menschen in der Achtsamkeitspraxis ihre Ressourcen wieder auszugraben, denn die hat jeder.

Natalia: Das passive Sein ist nicht so angesagt, wie dauerbusy zu sein. Wie schafft man es sich die Zeit zu nehmen?

Christina: Es hilft, sich das als festen Termin mit sich selbst zu setzen. Wie jeden anderen Termin auch. Der Termin mit sich selbst und das Me time ist so wichtig. Und bloß nicht zuviel vornehmen. Wir sind dann viel zu schnell überfordert. Sonst geben wir zu schnell wieder auf. Kleine Schritte mit Leichtigkeit und ohne Anstrengung. Wenn man die neuen Routinen etwas länger macht, dann merkt man dass sich die alten Programme umtrainiert werden, nach und nach.

Natalia: Wie hast du es geschafft, deine Ziele immer zu erreichen?

Christina: Ich habe schon immer groß geträumt und hatte viele Ideen. Ich sehe in Bildern und meine Ziele habe ich so wunderbar visualisieren können.

Natalia: Es gibt den Spruch: Alles was ich mit meinem Geist erfassen, und alles was ich mit meinem Geist glauben kann, kann ich auch verwirklichen.

Christina: Träumen dürfen und denke so groß, dass du es dir kaum vorstellen kannst zu erreichen. Überdimensional und noch etwas höher in bunten Farben. So kann man Stück für Stück seinen Zielen näher kommen. So habe ich die Ergebnisse im Außen sehen können durch Erlebnisse und Begegnungen.

Natalia: zu guter letzt: Wieviel Spaß hat dein Leben dir heute schon gemacht?

Christina: Ich habe grundsätzlich viel Spaß tagtäglich. Ich habe große bunte Ziele und plane 90 zu werden!

Natalia: Mir hat es viel Spaß gemacht, deiner Geschichte zu lauschen.

Wenn ihr mehr von Christina wissen wollt:

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Ich wünsche dir alles Liebe, deine Natalia!

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Über Natalia Kleibaum

Hi, ich bin Natalia.
2015 habe ich mich von meinem Freund getrennt und gerade mein Studium abgeschlossen. Ich stand am absoluten Tiefpunkt meines Lebens. Ich hatte weder Geld noch eine Idee wohin mit mir und meinem Leben. Ich weiß noch ganz genau, wie ich mir damals nicht sehnlicher gewünscht habe, als dass mich jemand an die Hand nimmt und mir sagt, was für mich das Richtige ist und mir hilft endlich herauszufinden, was 100% mein Ding ist. Dieses Richtig-Gefühl in mir zu finden…das war damals eine große Sehnsucht, die für mich ganz weit weg schien. 

Ich habe in den letzten 5 Jahren gefühlt alle erdenklichen Methoden an mir ausprobiert. Ich habe weit über 200 Bücher gelesen und diverse Aus- und Fortbildungen besucht. 
Immer auf der Suche nach dem was für mich richtig im Leben ist. 
Ich habe schließlich eine sogenannte Treppe, die “Stairs to Happyness” entwickelt. Denn ich habe heraus gefunden, dass es auf dem Weg zum Erfolg, einer bestimmten Reihenfolge der Entwicklungsstufen bedarf, die es zu durchlaufen gilt.
Es ist ein Kreislauf der sich bei jedem umzusetzenden Ziel wiederholt. 
Heute habe ich mir einen ganz genauen Plan und eine ganz klare Vision.

Mein größter Wunsch ist es, möglichst viele Menschen dorthin zu bringen, wo ihr Inneres sie hin ruft.

Zum Beispiel in den richtigen Job und in die richtige Beziehung. 
Ich lebe heute so wie ich es mir immer vorstellt habe: Ich habe einen tollen Partner an meiner Seite und arbeite und lebe ortsunabhängig. 
Und allem voran, ich liebe mein Leben!

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