Definition über Beruf und warum es dir die Vielfalt des Lebens nimmt!

Neulich war ich bei einem Lauftreff. Wir liefen fröhlich drauf los. Ich lief neben zwei Herren, die sich unterhielten. Einer davon war unser Lauftrainer. Ich bekam deren Gespräch mit, konzentrierte mich jedoch auf den Lauf.

Plötzlich fragte mich der Lauftrainer:
Und du so? Was machst du im echten Leben?

Ich wusste schon was er damit meint. Das ist eine gängige Frage die viele Menschen sich im Smalltalk stellen. Sie wollen zunächst abklopfen welchem Beruf man nachgeht. Das ist oft ein Einstieg in das Kennenlernen einer fremden Person. 

Obwohl ich diese Frage nicht verwunderlich fand, mag ich sie dennoch nicht. Und zwar aus einem ganz einfach Grund.

Sie reduziert mich. Und zwar auf meine Tätigkeit von Montag bis Freitag und auf das wofür ich bezahlt werde. Was soll das über mich schon aussagen?

Im besten Fall definiere ich mich über meinen Job, weil er meinen Status verbessert. Im schlechtesten Fall erinnert es mich an mein Elend von Montag bis Freitag.

In seinem echten Leben, war mein Lauftrainer IT-Mensch, wie er sagte. Das Laufen wäre so eine Nebenbei-Sache als Freelancer.

Ich fragte ihn, warum der IT Beruf das einzige ist, was er als echt bezeichnet? Und ob er den Job als Lauftrainer als nicht echt und illusionär ansieht?

Er stockte etwas und sagte dann: Ja das mache ich ja nur ab und an.

Schlussfolgerung für mich war also: Alles was er nur ab und an macht ist nicht das echte Leben. Oder er fühlt sich nur auf der Arbeit echt und sonst nicht.

Das finde ich für ihn und auf für alle anderen Menschen, die so denken sehr schade.

Das würde ja bedeuten, dass die gesamte Freizeit mit den Hobbys und die Wochenenden mit Freunden und Familie nicht echt sind. 

Was passiert im Kopf, wenn man den Glaubenssatz trägt: Montag bis Freitag ist das echte Leben und alles drumherum ist so, na ja, eben nicht echt.

Für mich ist mein Leben immer echt! 

Echt sind für mich Gefühle die ich fühlen darf und  meine Sinne die ich einsetzte um mein Umfeld wahrzunehmen. Ich denke, dass mein Lauftrainer es schlicht und einfach verlernt hat sich zu fühlen.

Nur wenn du dich spürt fühlst du dich echt.

Morgens beim Zähneputzen, beim Schminken in meiner Küche, während ich mich für den Tag vorbereite und abends wenn ich in der Küche Karotten schneide!

Was ich echt für dich?

Mein Tipp: 

Worauf in deinem Leben bist du besonders stolz?

Was hat dich in letzter Zeit besonders berührt?

Wenn du deinen letzten 12 Monaten eine Überschrift geben würdest, was wäre sie?

Ich möchte nicht mein Leben darauf beschränken, dass eine ausschließliche Defintion über den Beruf mir eine Echtheitsstempel verleihen darf.
Das Leben hat viele Facetten und Dimensionen.

Echt ist das was ich draus mache!

Alles Liebe, deine Natalia!

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