So baust du deine Disziplin Stück für Stück auf!

Eine meiner Freundinnen arbeitete für eine Zeitschrift, wo sich alles um gesunde Ernährung dreht. An einem Sylvester Vormittag trafen wir uns zum gemeinsamen Brunchen. Sie erzählte mir von dieser neuen Kampagne in der es darum geht sich 30 Tage zuckerfrei zu ernähren.

Sie suchten noch Teilnehmer, die von ihren Erfahrungen berichten würden.
Ob ich nicht Lust hätte? Ich???

Ich hatte die Disziplin einer Bockwurst. Schon immer. Also keine!

Ich habe schon immer gern Süßes gegessen und ich war auch stolz drauf ohne schlechtem Gewissen meinen Schlemmer-Wünschen nachzugehen. Ich war auch noch nie der Typ der ein schlechtes Gewissen nach dem Verzehr einer Torte um 23 Uhr hatte. Einer dieser Trends dachte ich mir.

Ne, dass ich nichts für mich!
“Ich wollte es dir nur angeboten haben”, sagte meine Freundin. Nach einem reichhaltig süßen Brunch verabschiedeten wir uns.

Mach doch einfach mit, sagte eine Stimme in mir plötzlich auf dem Weg nach Hause. Du hast doch nichts zu verlieren. Und da ich auch kein Mensch für Neujahrsvorsätze war, herrschte auf meiner Liste für den 1.1. noch gähnende Leere.

“Ich mache mit”, rief ich Sie an. “Super”, kam vom anderen Ende.

Es dauerte circa eine Woche bis ich den Dreh raus hatte, wo alles Zucker versteckt ist.

Dann brauchte ich ein paar Tage um mir einen zuckerfreien Nachtisch zu kreieren. Und dann war es ein Selbstgänger. Mir ging es supergut, ich hatte einen klaren Kopf und fühlte mich rundum fantastisch.

Meine Redakteurin-Freundin hat übrigens auch mitgemacht und nach 30 Tagen aufgehört mit der Begründung, dass ihr das Nachen fehlte. Was ist aus mir geworden? Zwei Jahre später bin immer noch zuckerfrei unterwegs.

Zum ersten Mal in meinen Leben habe ich es endlich durchgezogen.
Ich, die nie was durchgezogen hat.

Und wie habe ich es geschafft?

Ich habe nie 30 Tage gesehen. Ich habe immer nur einen einzigen Tag gesehen. Den Aktuellen. Ich habe mir von Anfang an vorgenommen sofort aufzuhören, wenn es mir nicht gefällt. Die Bilanz habe ich immer abends gezogen. Hat es mir heute gefallen zuckerfrei zu leben? Ja? OK dann mache ich morgen noch einen Tag. 

Wie isst man einen Elefanten?
Stück für Stück lautet die Redewendung. Und das schaffst du auch.

Mein Tipp für dich:

Nimm dir einen Tag vor und dann ziehe Bilanz. Habe ich ein gutes Gefühl? Dann machst du morgen weiter. Und ja du darfst auch abbrechen, wenn es dir nichts bringt oder kein gutes Gefühl gibt. 

In diesem Sinne wünsche ich dir gute 24 Stunden.

Mein Buchtipp: Für immer zuckerfrei von Anastasia Zampounidis.

Alles Liebe, deine Natalia!

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